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Hubert

Hubert, unser Unikum, ist sanft am 03.01.2001 entschlafen. Ihn
muss man einfach "life" erlebt haben.
Einen so intelligenten und "sturen" Hund in einem
Haushalt zu haben bereicherte ganz ungemein unser Leben.
Seine "Sabberfäden" ,von allen gefürchtet ,waren Programm. Wenn
er sich schüttelte , schaffte er es
ca. 2,50 m hoch die Wände mit seinem Speichel zu bespritzen.
Entweder man liebte ihn oder man "fürchtete ihn....
Wir lieben ihn sehr, auch trotz seines "männlich" herben
Geruches - grins
Seine Nase war nicht zu Toppen und sein Spürhund Einsatz in
Bayern auf der Suche nach einem verlorenen Hund
wird uns noch sehr lange in Erinnerung bleiben.
Du fehlst uns an allen Ecken und Kanten - in großer und
dankbarer Liebe Brigitte
Mancher Schmerz
ist so groß,
dass das Auge
keine Träne vergießt
und nur das Herz
still und leise
Blut weint.

Ayleen

Ayleen, unsere stille ruhige Maus, ist Anfang August 2010
friedlich in meinen Armen gestorben. Sie war Zuhause
eine sanfte liebe Whippethündin - aber wenn es zu Rennbahn
ging, war sie nicht mehr zu halten.
Dort lebte sie so richtig auf - und sah nur noch den "Hasen"
der vor ihr weggezogen wurde...
Drei Jahre vor Ihrem Tod stellen wir fest, dass sie an
Lymphdrüsenkrebs erkrankt war. Sie hatte bis zum Schluss
keine Schmerzen .... Wir vermissen ihr stilles Wesen
sehr -
Nicht alles Gold der Welt
ist in der Lage
auch nur eine schöne Minute zurückzuholen,
das kann nur die Erinnerung.

Kosy

Kosy mein tierischer Schatten - ist
nicht mehr
Kosy begleitete mich 13 Jahre auf
Schritt und Tritt - Brigitte ohne Kosy - ging gar nicht, dann
fehlte etwas.
Sie lebte 5 Jahre mit Cortisonspritzen, sie
hatte Asthma und im Oktober 08 wurde Lungenkrebs bei ihr
festgestellt.
Aber Kosy hatte einen eisernen Lebenswillen,
sie könnte mich ja schließlich nicht alleine lassen ....
Heute am 28.09.09 habe ich sie schweren
Herzens gehen lassen - sie fehlt mir so unendlich
Diese wunderbaren Worte sind
von Susa, Stephan, Nina und Leo
Kosy durfte nun über die
Regenbogenbrücke gehen, sich von ihren Krankheiten ausruhen.
Und nach einer Weile, vielleicht merkst Du es nicht, wird sie
wieder "Dein Schatten" sein.
Du wirst sie nicht sehen, nicht hören, doch spüren.
Du wirst wissen, sie ist da, irgendwie, irgendwo.
Und irgendwann seht Ihr Euch wieder und es wird sein, als wäre
kaum Zeit vergangen, daß Ihr euch zuletzt gesehen habt.. und
wären es hundert Jahre, diese hätten keine Bedeutung.
Alle Farben dieser Welt –
Ein Märchenbuch", Lucy Körner-Verlag 1995
Autorin: Inge Wuthe
Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlangkam.
Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht,
und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.
Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter.
Sie konnte nicht viel erkennen.
Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos.
Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen.
Die kleine Frau bückte sich ein wenig und frage: "Wer bist du?",
zwei fast leblose Augen blickten müde auf.
"Ich ? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise,
dass sie kaum zu hören war.
"Ach, die Traurigkeit !",
rief die kleine Frau erfreut aus,
als würde sie eine alte Bekannte begrüßen.
"Du kennst mich?", fragte die Traurigkeit misstrauisch.
"Natürlich kenne ich dich!
Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet."
"Ja, aber...", argwöhnte die Traurigkeit,
"warum flüchtest du dann nicht vor mir ?
Hast du denn keine Angst?".
"Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe?
Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst.
Aber, was ich dich fragen will: "Warum siehst du so mutlos aus?"
Die kleine alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also",
sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf.
"Erzähl mir doch, was dich so bedrückt."
Die Traurigkeit seufzte tief.
Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen?
Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht.
"Ach, weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert,
"es ist so, dass mich einfach niemand mag.
Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen
und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen.
Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück.
Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest."
Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden,
mit denen sie mich bannen wollen.
Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter.
Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen
und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht.
Und dann bekommen sie Herzschmerzen.
Sie sagen: Man muss sich nur zusammenreißen.
Und sie spüren das Reißen in den
Schultern und im Rücken.
Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen.
Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe.
Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen,
damit sie nicht fühlen müssen.
"Oh ja", bestätigte die alte Frau,
"solche Menschen sind mir schon oft begegnet."
Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen.
"Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen.
Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen.
Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen.
Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut.
Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde,
und das tut sehr weh.
Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die
ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen.
Doch die Menschen wollten gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe.
Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben.
Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu."
Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach,
dann stärker und schließlich ganz verzweifelt.
Die kleine alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt
tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt,
dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel.
"Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus,
damit du wieder Kraft sammeln kannst.
Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern.
Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch
mehr an Macht gewinnt." Die Traurigkeit hörte auf zu weinen.
Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin:
"Aber... aber - wer bist eigentlich du?"
"Ich", sagte die kleine alte Frau schmunzelnd,
und dann lächelte sie wieder so unbekümmert
wie ein kleines Mädchen.
"Ich bin die Hoffnung."

Bruno

Bruno war der Gentleman unter unseren Hunden.
Er war sein ganzes Leben ein toller Rudelführer, fair zu Mensch und Hund.
Bruno war der Liebling der ganzen Familie , von Freunden und Bekannten.
Wenn er merkte das wir fotografieren wollten, versuchte er immer sich zu "drücken", das mochte er gar nicht.
Er hatte so liebenswerte Eigenschaften, war immer so zurückhaltend, nie fordernd. Bruno wartete immer im Hintergrund
bis man auch ihm ein Leckerli zukommen ließ....eben ein Gentleman pur!
Ich bin dankbar, dass ich Bruno 13 Jahre begleiteten durfte......
Ich kannte eine Blume,
die einzigartig war auf dieser Welt......
Antonie devSaint-Exupery
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